CMS ist eine Abkürzung und steht für Content Management System, auf Deutsch etwa Redaktionssystem. Ein CMS ist eine Software, die beim Erstellen, Bearbeiten und Veröffentlichen von verschiedenen Bildern hilft. Oft wird der Begriff als Kurzform für Web CMS (oder WCMS) gebraucht, also dem Verwalten von Webinhalten (Websites). Mit anderen System werden z.B. Bedienungsanleitungen für industrielle Geräte generiert. Im folgenden beziehe ich mich v.a. auf ein Web CMS.

Ein CMS empfhielt sich oft schon, wenn man von unterschiedlichen Orten aus auf die Daten zugreifen möchte oder öfters Änderungen vornehmen möchte. Bei mittleren und größeren Projekten verliert man ohne CMS zu leicht den Überblick. Ein CMS ermöglicht oft auch eine einfachere Anbindung an externe Systeme, z.B. Benutzerdatenbanken, Shops.

Vorteile eines CMS

  • Weniger Fachwissen erforderlich, schnellere Ergebnisse
  • Übersichtliche Verwaltung der Medien
  • Konsistenz der Daten: Updates nehmen weniger Zeit in Anspruch, bei gleichzeitig weniger Fehlern durch z.B. Verschiebungen
  • Oft reicht für die Administration bzw. redaktionelle Arbeit ein Browser mit Internetzugung, sowie die persönlichen Benutzerdaten
  • Viele existierende Funktionen und Komponenten können verwendet werden, weniger Entwicklungsarbeit ist erforderlich
  • Mehrere Personen können (gleichzeitig) am Projekt arbeiten

Auswahl von existierenden Systemen

Es existiert eine Vielzahl an Web CMS. Einige Systeme sind kostenlos für andere Systeme muss man Lizenzkosten im fünft- oder sechsstelligen Bereich einplanen.

Hier eine Liste von ausgewählten CMS:

  • Drupal (PHP, kostenlos)
  • FirstSpirit (Java, kommerziell)
  • Joomla! (wohl eher für kleinere und mitlere Websites, etwa Auftritte von Vereinen, PHP, kostenlos)
  • MediaWiki (Wiki-System z.B. BekoWiki, Schwerpunkt auf schnellem Erstellen und Ändern von Inhalten, PHP, kostenlos)
  • RedDot (basiert auf ASP, kommerziell)
  • TYPO3 (PHP, kostenlos)
  • Wordpress (eigentlich Blog-Software, PHP, kostenlos)